Reservisten auf der Reiteralpe

Ausbildung an der steilen Felswand

REITERALPE, Juli 2020: Der Blick auf die Berge ist vom Heimatstandort des Pionierbataillon 905 in Ingolstadt zwar nicht direkt gegeben, doch gilt es für die Erfüllung pionierspezifischer Aufgaben im schwer zugänglichen Gelände bzw. im Gebirge grundlegende Fähigkeiten zu erlernen und aufrecht zu erhalten.

Trittsicherheit beim Marsch mit Waffe und Gepäck und der sichere Umgang mit Seilen zur Selbstsicherung müssen dort von jedem Reservisten beherrscht werden.

Bei der Handhabung von Knoten und Bunden gibt es dabei einen ganz wichtigen Grundsatz: üben, üben und wieder üben. So auch am 28. Juli 2020 bei brühend heißer Sonne oben auf der Reiteralpe. Zu Fuß ging es von der Talstation etwa 1.000 Höhenmeter über den Schrecksattel hinauf zu einer militärisch genutzten Felswand, um dort das Abseilen und die Querbewegung in der Wand zu üben.

Unter der Führung eines erfahrenen Heeresbergführers (HBF) wurden das Anlegen der Kletterausrüstung und der erforderlichen Knoten wiederholt. Alle Leistungen, begonnen vom Marsch bis hin zum Abseilen, wurden dabei vom HBF genau dokumentiert und als Grundlage für das erfolgreiche Ablegen des Gebirgsleistungsabzeichens herangezogen.

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