Pioniere in den Alpen

Das Pionierbataillon 905 übt auf der Reiteralpe

BERCHTESGADEN, Juli 2020: Auf dem Berg ist alles anders! Was man im Tal beherrscht, kann in höheren Lagen zur wahren Bewährungsprobe werden. Dieser stellen sich aktuell die Reservisten des Pionierbataillon 905 aus Ingolstadt im Rahmen des Gebirgsleistungsabzeichens Sommer auf der Reiteralpe sowie am Hintersee.

Der Marsch im Flachland gehört zur Grundfertigkeit eines jeden Soldaten. Doch mehr als 1.000 Höhenmeter im steilen Gelände mit Waffe und Gepäck allein im Aufstieg zu überwinden ist für viele Kameraden eine echte Herausforderung. Eben noch im Büro oder in der Werkstatt im zivilen Beruf tätig gewesen, jetzt bewaffnet in Uniform Höchstleistungen vollbringen!

Doch nicht nur die gebirgsspezifischen Fertigkeiten, die neben dem Bergmarsch auch Klettern und Abseilen sowie theoretische Unterrichte, Sanitätsausbildung und ein Biwak umfassen, sondern auch der sichere Umgang mit Sprengmitteln gehört zum Leistungsportfolio eines Pioniers. Auch hier gilt es wieder: Sprengen muss auch auf dem Berg beherrscht werden.

Zusammen mit der Wehrtechnische Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik (WTD 52) aus Oberjettenberg wurden in diesem Jahr oben auf dem Gebirgssprengplatz „Hirschwies“ verschiedene Stationen aufgebaut, auf denen Sprengmittel wie Panzerminen, Sprengrohre, Mörser- und Handgranaten auf und an Fahrzeugen, Drahtsperren und Stellungen zur Wirkung kamen.

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